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Der vergessene Staat-Die Geschichte der DDR

Die Deutsche Demokratische Republik war ein Staat der von 1949 bis 1990 existierte. Aus der Teilung Deutschlands nach 1945 entstanden, war sie bis zur friedlichen Revolution im Herbst 1989 eine kommunistische bzw. realsozialistische Diktatur unter Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), die sich zum Marxismus-Leninismus bekannte. Die DDR verstand sich als „sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern“ und deutscher Friedensstaat, der die Wurzeln für Krieg und Faschismus beseitigt habe. Hervorgegangen aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ), die mit der Aufteilung des besiegten Deutschland entstanden war, blieben die DDR und ihre Staatsführung wie die anderen realsozialistischen Ostblockländer während der vier Jahrzehnte ihres Bestehens weitgehend von der Sowjetunion abhängig.Die vier Jahrzehnte zwischen der Gründung der DDR im Oktober 1949 und dem rapiden Machtzerfall der SED seit dem Oktober 1989 bilden den Hauptstrang der DDR-Geschichte. Vorausgegangen war die von den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs beschlossene und vollzogene Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen und die von der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) bestimmte Besatzungszeit seit 1945, in der mit einer Bodenreform und der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED bereits wichtige Weichenstellungen stattgefunden hatten. Auf die Grenzöffnung im November 1989 folgten die Anbahnung des Beitritts der DDR zur Bundesrepublik Deutschland und die damit einhergehende vertragliche Ausgestaltung zwischen den beiden deutschen Staaten sowie im Verhältnis zu den Siegermächten.
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Halt hier Grenze
Grenze bei Lübeck

Die innerdeutsche Grenze

Die DDR bezeichnete die deutsch-deutsche Grenze offiziell als „Staatsgrenze der DDR zur BRD und zu Berlin (West)“. Für die Westdeutschen war sie in den ersten Jahren die „Zonengrenze“ oder die „Demarkationslinie“; denn die DDR galt als „SBZ“, „Sowjetzone“, „Ostzone“ oder schlicht als „Zone“.[3] Die DDR wurde 1972 durch den Grundlagenvertrag von der Bundesrepublik staatsrechtlich, aber nicht völkerrechtlich anerkannt. Deshalb war sie kein „Ausland“. Nach dem Sprachgebrauch in der DDR hingegen war die innerdeutsche Grenze eine Staatsgrenze zwischen souveränen Staaten. Im Kalten Krieg war sie der zentrale Teil des Eisernen Vorhangs.Der bis zu fünf Kilometer breite Streifen entlang der Grenze, der viele Jahrzehnte lang weitgehend unberührt war, hat sich zu einem Rückzugsgebiet für viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Kurz nach dem Mauerfall 1989 gründeten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Freistaat Thüringen das Naturschutzprojekt Grünes Band Deutschland, das einen großen Teil der ehemaligen Grenzgelände umfasst.Entlang der Grenze zu Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und Bayern bestand seit der Anordnung von 1954 auf dem Gebiet der DDR offiziell ein Sperrgebiet. Dieses setzte sich zusammen aus einer vorgelagerten 5-km-Sperrzone, gefolgt vom 500 Meter breiten Schutzstreifen und dem 10-m-Kontrollstreifen unmittelbar vor dem Grenzzaun. Der zehn Meter breite (gepflügte) Kontrollstreifen wurde auch „Todesstreifen“ genannt. Dieser Bereich war zeitweise mit Antipersonenminen und/oder Selbstschussanlagen ausgerüstet. Der mit Stacheldraht gesicherte Schutzstreifen wurde systematisch von allen möglichen Sichthindernissen geräumt, hierzu wurden auch Planierungen vorgenommen.
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DDR Beobachtungsturm

Die Grenze zwischen zwei deutschen Staaten

25 Jahre nach der Wende in der DDR, verblasst die Erinnerung an die Berliner Mauer und die innerdeutsche Grenze. Was früher einmal eine Dauerbaustelle der DDR war, gerät zunehmend in Vergessenheit. Die ehemaligen Sperranlagen verschwinden mehr und mehr aus dem Bild der Landschaften. Grenzanlagen wurden nach 1990 aus verständlichen Gründen weitestgehend zerstört. Kaum jemand wollte damals noch etwas wissen von der Berliner Mauer und von der innerdeutschen Grenze. Viele Historiker versuchen jetzt, die Restbestände zu erhalten oder Zerstörtes zu rekonstruieren.


Das Forum DDR Grenze

Wir im Forum DDR Grenze,befassen uns mit der ehemaligen Staatsgrenze zu DDR,wir betreiben keine DDR Politik sondern versuchen,die Vergangenheit des geteilten Deutschland aufzuarbeiten.Wir sind ein offenes Forum wo jeder,egal ob aus Ost oder West herzlich willkommen ist. Auch Menschen die nach 1989 geboren sind,dürfen sich aktiv in unserem Forum, mit Fragen über die innerdeutsche Grenze beteiligen. Wir haben im Forum DDR Grenze, eine große Anzahl von Zeitzeugen die unmittelbar an der innerdeutschen Grenze ihren Dienst verrichtet haben. Seit nunmehr 7 Jahren tragen wir alle Erfahrungen, Bilder und Ereignisse im Forum DDR Grenze zusammen um der Bevölkerung von Deutschland die Möglichkeit zu geben zu sehen und zu begreifen was 40 Jahre lang im geteilten Deutschland vor sich ging. In den Schulen ist die DDR und deren Grenze heute kaum noch ein Thema, viele Generationen nach 1989 wissen nicht einmal mehr, dass Deutschland aus 2 Staaten bestanden hat. Genau aus diesem Grund betreiben wir hier im Forum DDR Grenze aktive Aufklärungsarbeit zum Nutzen aller, die es in Anspruch nehmen möchten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Forum DDR Grenze.

Datei:Grenztruppen der DDR.JPEG
Grenztruppen der DDR
Datei:Karte Innerdeutsche Grenze.svg
Karte Innerdeutsche Grenze

Die Grenztruppen der DDR

Die Kontrollen an der innerdeutschen Grenze wurden am 1. Juli 1990 offiziell eingestellt und die Grenztruppen in operativen Fragen der Kontrolle der Grenzen zu Tschechien, Polen, den Seegrenzen und den Flughäfen dem Innenminister der DDR unterstellt. Die Grenztruppen wurden per „Befehl Nr. 49/90 des Ministers für Abrüstung und Verteidigung über die Auflösung der Grenztruppen der DDR“ am 30. September 1990 aufgelöst, die verbliebenen 15.000 Angehörigen entlassen. Das Personal wurde zuvor teilweise in den Grenzschutz der DDR und von dort weiter in den Bundesgrenzschutz (BGS) übernommen. Etwa 4500 Grenztruppenangehörige wurden von der Bundeswehr als Zivilkräfte in Rekultivierungskommandos zum Abbau der innerdeutschen Grenzsperranlagen eingestellt. Im Übrigen hatten die Grenztruppen der DDR und ihre militärischen Vorgängereinheiten in den Jahrzehnten zuvor eine hohe Anzahl vollendeter Fahnenfluchten zu verzeichnen – in Richtung Westdeutschland und West-Berlin.
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Die Zeitzeugen der Grenze

Silvesternacht 1969/70 führte uns nach Straßenreuth, einem gottverlassenem Nest im 500 m-Bereich. Wer es kennt, wird das bestätigen. Pyrotechnik war verboten, aber unsere Vorfreude richtete sich auf Hof/Bayern, kaum 20 km Luftlinie entfernt und normal gut zu sehen. Nicht einmal Gebersreuth, vielleicht 1 km zurück im 5 km-Abschnitt, war zu erkennen. Aber leider, das Schicksal meinte es nicht gut mit uns, stockneblig war diese Nacht. Was blieb war die Scheune im Ort, da war es zwischen den Strohballen wenigstens von der Temperatur her erträglich. Draußen war außer dem Nebel noch eine ekelhafte feuchte Kälte mit Rauhreif. Unsere Anschlußstelle ans Meldenetz lag unmittelbar daneben, also den Umständen nach hätte es schlimmer sein können.

Weihnachten und Silvester an der Grenze

Von 05/88 bis 10/89 habe ich den Jahreswechsel auch im Dienst versehen. Genauso wie die Weihnachtsfeiertage in diesem Jahr, aber wieder zurück zum Jahreswechsel, wenn ich mich recht erinnere hatten wir verstärkte Grenzsicherung und alles bis auf wenige Kameraden waren draußen. Da ich in der Küche tätig war, habe ich dem UvD und seinen Gehilfen etwas Ordentliches zum speisen zubereitet und als der Jahreswechsel begann, haben wir kurz aus dem Fenster im Fernsehraum geschaut, als Feuerwerk gab es von einem Uffz. von uns einige Raketen unten an der Kneipe (ERA) und wir haben im Fernsehraum ein einziges Tischfeuerwerk gezündet, hatte ein Urlauber mitgebracht. Danach war es im Objekt ruhig und nur die "Russen" haben ganz schön viele Signalraketen abgehen lassen! Das war wohl mein uncoolster Jahreswechsel den ich je hatte!

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